ElterngeldEinsatz der dbb frauen hat gewirkt: Keine Kürzung beim Elterngeld

Erfolg! Es bleibt bei 14 Monaten, die geplante Kürzung des Elterngeldes auf 12 Monate kommt doch nicht. Eltern können aufatmen.

„Wir haben von Anfang an deutlich gemacht: Eine Kürzung des Elterngeldes wäre der falsche Weg", betonte Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung und stv. dbb-Bundesvorsitzende, am 28. Oktober 2026. Gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen haben die dbb frauen seit Bekanntwerden der Pläne im Juli lautstark dagegen gekämpft. "Dass die Bundesregierung nun einen neuen Kurs einschlägt und an den 14 Monaten festhält, ist eine richtig gute Nachricht für Familien und zeigt: Unser gemeinsamer Einsatz hat sich gelohnt. “  

Eine Kürzung in der Bezugsdauer würde Eltern enorm unter Druck setzen und die ohnehin ungleich verteile Sorgearbeit weiter zulasten der Frauen verschieben. Obendrein fehle es vielerorts an ausreichend Kita- und Betreuungsangeboten. „Statt Bezugszeiten zu kürzen, sollte das Elterngeld eher länger und flexibler gezahlt werden,“ stellte Kreutz klar.  

Die geplante Kürzung beim Elterngeld war nur einer von vielen Einschnitten, die vor allem für Frauen Nachteile mit sich bringt. Kreutz weiter: „Der Rückzieher beim Elterngeld kann das nötige Signal für die Bundesregierung sein, weitere geplante Einschnitte, beispielsweise beim Unterhaltsvorschuss oder der Altersrente, ebenfalls zurückzunehmen.“ 

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