• Auf der Demonstration in Dresden

DSTG

Bei Diskriminierung nicht wegschauen

Am 21. Januar 2024 demonstrierten Hunderttausende in ganz Deutschland gegen rechts. In Dresden haben sich Beschäftigte aus DSTG und SBB beteiligt, unter ihnen Manja Kropp.

Von Manja Kropp

Die Demokratie ist die Grundlage meines und unser aller Leben, daher habe ich viele wichtige Gründe, um bei Demonstrationen gegen rechts dabei zu sein:

…es ist wichtig für mich, nicht passiv zu bleiben, nicht wegzuschauen, sondern aktiv Stellung zu beziehen und mich gegen jegliche Form von Diskriminierung und Extremismus einzusetzen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir eine offene und demokratische Gesellschaft erhalten, rechten Weltanschauungen entgegentreten und zeigen, wie viele WIR sind.

…es ist wichtig für mich, als Familienmensch und Freundin in einem multikulturellen Umfeld bei rechtem Gedankengut und Handlungen nicht zu schweigen. Ich kann nicht zulassen, dass sich Hass, Intoleranz und Ausgrenzung in meinem Umfeld verbreiten und die Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

…es ist wichtig für mich, als Mama und Vorbild für meine Kinder laut zu sagen, dass Rassismus, Nationalismus, Sexismus und andere Formen von Diskriminierung nicht tolerierbar sind. Indem ich mich gegen Hass und Hetze ausspreche und für Toleranz, Vielfalt und Gleichberechtigung eintrete, zeige ich meinen Kindern, dass es wichtig und richtig ist, extremistischen Strömungen entgegenzuwirken, um eine solidarische und bunte Gesellschaft zu fördern.

…es ist wichtig für mich, dass ich mich als Frau aktiv gegen rückwärtsgewandte Ansichten und Aktivitäten einsetze, um für die Rechte und Freiheiten für uns Frauen zu kämpfen. Die Verteidigung der Gleichberechtigung können wir nicht laut genug angehen, denn ewig Gestrige lehnen die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung von Frauen ab und verbreiten ein antiquiertes Frauenbild. Sie wollen traditionelle Geschlechterrollen, die Frauen auf Kindererziehung und Haushaltsführung reduzieren und ihre Rechte einschränken. Rechte Ideologien treten alles mit Füßen, wofür ich in der Frauenvertretung einstehe. Indem wir Frauen uns klar für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung positionieren, treten wir für unsere Rechte auf Gleichstellung und Selbstbestimmung ein. Die Geschichte der Gleichberechtigung von Frauen ist noch jung und ihr Erfolge immer in Gefahr, gerade wieder mehr denn je. Da kann ich doch nicht zusehen, nicht schweigen und dies nicht hinnehmen.

 

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