DJG FrauenEin starkes Signal für mehr Gleichstellung
Neun Frauen der DJG haben am 13. dbb bundesfrauenkongress 2026 in Berlin teilgenommen und sich unter dem Motto „Jetzt oder nie: Frauen. Macht. Demokratie.“ eingebracht.
Am Freitagvormittag stand die Wahl der neuen Geschäftsführung der dbb bundesfrauenvertretung auf dem Programm, bei der Milanie Kreutz als Vorsitzende bestätigt und die Spitze für die nächsten fünf Jahre neu aufgestellt wurde. Am Nachmittag diskutierten die Delegierten mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig und Bundesfamilienministerin Karin Prien über Parität als Frage von Macht, Gerechtigkeit und demokratischer Qualität sowie über den Schutz von Frauenrechten gegen antifeministische Rückschritte.
In der öffentlichen Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass es für eine lebendige Demokratie mehr Frauen in Parlamenten, Personalvertretungen und Führungspositionen braucht – ein Anliegen, das die DJG-Frauen mit ihren Erfahrungen aus der Justizpraxis nachdrücklich unterstützten. Der Samstag war geprägt von intensiver inhaltlicher Arbeit: In Abstimmungen über fast 300 Anträge wurden die frauen- und gleichstellungspolitischen Leitlinien des dbb für die kommenden fünf Jahre neu justiert – ein starkes Signal für mehr Gleichstellung, gegen digitale und physische Gewalt sowie für bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege.
Verfasserin: Bianca Korbanek, DJG Bundesfrauenbeauftragte
(Text für frauen im dbb durch die Redaktion angepasst)





