dbb bundesfrauenkongress 2026Gleichstellung: Jetzt erst recht!
Bundesministerin Hubig und dbb-frauen-Chefin Kreutz stellen die Lage der Gleichstellung in Deutschland vor – und machen klar, was sich ändern muss:
„Gerade in schwierigen Zeiten und andauernden Krisen braucht es die Perspektiven von Frauen mehr denn je. Mehr politische Teilhabe von Frauen ist notwendig. Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist nach wie vor Verfassungsauftrag“, betonte Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung und stellv. dbb-Bundesvorsitzende am 20. März 2026 auf dem 13. dbb bundesfrauenkongress 2026 in Berlin. Weltweit geraten Frauenrechte unter Druck. Extremistische und autokratische Kräfte versuchen, Fortschritte in der Gleichstellung zurückzudrehen und instrumentalisieren Krisen für ihre Zwecke. „Gleichberechtigung ist kein Bremsklotz, sondern ein Schlüssel zur Bewältigung von Krisen. Wer Gleichstellung infrage stellt oder vernachlässigt, verschärft bestehende Ungleichheiten und schwächt die Demokratie. Deshalb müssen wir jetzt entschlossen dafür sorgen, dass Frauen auf allen Ebenen mitentscheiden und ihre Interessen wirksam vertreten können.“
Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, machte auf der Veranstaltung deutlich: „Mehr Frauen in den Parlamenten – das stärkt die Legitimation unserer Demokratie und verbessert die Qualität politischer Entscheidungen. Erst durch die Repräsentanz von Frauen in den Parlamenten kamen und kommen auch viele Themen, die sie betreffen, auf die politische Agenda - von Mutterschutz über bezahlte Sorgearbeit bis hin zu Gewalt gegen Frauen."
Hintergrund:
Alle fünf Jahre tritt der dbb bundesfrauenkongress, das höchste Gremium der dbb bundesfrauenvertretung, zusammen, um die Grundsätze für die frauenpolitische Arbeit im dbb beamtenbund und tarifunion festzulegen.





