• Warnstreik in Hannover
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Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen

Warnstreik in Hannover: Arbeitgeber-Angebot ohne Substanz!

Über 20.000 Beschäftigte aus kommunalen Einrichtungen und Bundesbehörden haben am 19. März in Hannover ihrem Ärger über das Verhalten der Arbeitgeber lautstark Ausdruck verliehen, die in der zweiten Verhandlungsrunde ein mehr als unzureichendes Angebot abgegeben hatten. In zwei Demonstrationszügen marschierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der allgemeinen Verwaltung, aus Kindertagesstätten, der Müllabfuhr und anderen kommunalen Betrieben der Landeshauptstadt und umliegender Städte und Gemeinden, die in einen ganztägigen Warnstreik getreten waren, zum Opernplatz.

Dort brachte Peter Specke, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft in Niedersachsen und Mitglied der Bundestarifkommission der dbb tarifunion, die Empörung der Warnstreikenden auf den Punkt: „Das Angebot von Bund und Kommunen hat keine Substanz“, rief er den Demonstrantinnen und Demonstranten zu. „Wir sind meilenweit von einem fairen Kompromiss entfernt. Was sich wie ein 3,3-Prozent-Angebot lesen soll, ist in Wahrheit nicht einmal die Hälfte wert. So etwas nennt man auch Mogelpackung! Und wer mogelt, drückt sich vor der Wahrheit!“

 

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