BremenWietschorke im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Röwekamp

Höhere Einkommen, mehr Arbeitszeitsouveränität und gleichzeitig die Attraktivität des öffentlichen Dienstes stärken. Das waren die Themen des Gesprächs von dbb Landeschef Olaf Wietschorke mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp.

Bei bundesweit rund 570.000 unbesetzten Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst und angesichts der Tatsache, dass in den kommenden zehn Jahren weitere 1,3 Millionen Beschäftigte altersbedingt ausscheiden, müssten „wir am Arbeitsmarkt um die besten Köpfe ringen“, sagte Wietschorke. Röwekanp und er seien sich einig gewesen, dass „bei der Suche nach einer neuen Tätigkeit die Menschen insbesondere die jungen Bewerberinnen und Bewerber sich als erstes immer anschauen, was sie verdienen. Zudem ist für sie das Thema Arbeitszeit wichtig. Deshalb wollen wir als dbb, neben höheren Löhnen, mehr Arbeitszeitsouveränität“.

Für die Bundesbeamten fordere der dbb darüber hinaus die lange überfällige Rücknahme der 2006 „vorrübergehend“ beschlossenen Arbeitszeitverlängerung von 39 auf 41 Stunden. Auch dafür sagte Röwenkamp seine Unterstützung zu.

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