Namen und Nachrichten
Weitere Kurzmeldungen.
In der Kommune kommt der Staat dem Bürger am nächsten. Annekathrin Grehling, seit 2005 Kämmerin in Aachen, erzählt im dbb-Podcast vom Kampf um ausgeglichene Haushalte, entrückten Berliner Politikern und immer komplexeren Aufgaben. Seit den 70er-Jahren hat sich die Finanzlage der Kommunen generell verschlechtert. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen vermehrt. Themen wie Denkmal- oder Klimaschutz, Inklusion und Bürgerbeteiligung sind wichtiger geworden, gesellschaftliche Entwicklungen wie Drogenmissbrauch, anhaltende Migration und soziale Spaltung haben sich verschärft und ziehen Investitions- und Personalbedarfe vor Ort in den Kommunen nach sich. Davon berichtet Annekathrin Grehling in der Mai-Folge des dbb-Podcasts „DienstTag“. „Außerdem haben wir eine große Grundsubstanz an Infrastruktur und Gebäuden, die in den 70ern entstanden sind und jetzt natürlich alle gleichzeitig sanierungsreif werden. Und schließlich kommen immer wieder völlig neue staatliche Angebote dazu, die von anderen versprochen, aber vor Ort in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden müssen“, so die Kämmerin. Kommunalhaushalte aufzustellen sei früher auch nicht einfach gewesen. „Jetzt sind wir aber mit einem Haushaltsplan befasst, bei dem wir alle Register ziehen müssen, um überhaupt durch die Tür zu kommen. Die Aufgabenlast ist extrem.“ Den dbb-Podcast gibt es hier: https://linktr.ee/dbb.online.
Am 11. Mai 2026 kam es auf Einladung des Ministers der Finanzen Daniel Keller zu einem ersten Gespräch mit der Landesleitung des dbb brandenburg, die durch den Landesvorsitzenden Ralf Roggenbuck und den stellvertretenden Vorsitzenden Alexander Prill vertreten war. Gegenstand des Gespräches war die Herstellung der amtsangemessenen Alimentation für die Beamtinnen und Beamten im Land Brandenburg unter Berücksichtigung der angespannten Haushaltslage des Landes Brandenburg.
Kommende Termine auf dbb.de.




